Planung

Das Opernquartier - 2015

Die Computer-Visualisierungen des Bühnen-Ensembles am Offenbachplatz, wie es nach der Sanierung aussehen wird, demonstrieren bereits auf den ersten Blick, wie respektvoll die Sanierungsarchitektur mit der denkmalgeschützten Bausubstanz umgeht. Trotz der zahlreichen notwendigen Eingriffe im Detail bleibt die Anmutung des Ensembles nicht nur erhalten, sondern wird durch Maßnahmen wie etwa den Rückbau der Brücke zwischen Opernhaus und Parkhaus in ihrer ursprünglichen Kraft wiederhergestellt und verbessert. Der Ersatz der begehbaren Verbindung zwischen Opernhaus und künftigem Kleinen Haus durch eine auskragende Dachkonstruktion, die zugleich den Eingang zur Kinderoper schützt, verbessert entscheidend die Sichtbeziehungen zwischen Kleinem Offenbachplatz und Dombereich. Die Schließung der Fassaden auf der Westseite der Bühnen lässt nach wie vor die Werkstattturm-Konzeption Riphahns hervortreten.

Großer Offenbachplatz bei Nacht (Visualisierung)
Großer Offenbachplatz bei Tag (Visualisierung)
Ansicht des neuen Kleinen Hauses (Visualisierung)
Durchblick vom Kleinen Offenbachplatz Richtung Dom (Visualisierung)
Ansicht von der Krebsgasse bei Nacht (Visualisierung)
Ansicht Krebsgasse Ecke Glockengasse (Visualisierung)

Das Modell

Ebenso wie die Visualisierungen zeigt auch das Architekturmodell des Opernquartiers die enorme skulpturale Kraft der Bauten Riphahns. Als Hochbau mit neun Stockwerken erheben sich die Werkstatttürme ähnlich der Kirchtürme deutlich über die Kölner Dächer. Der „Kultur-Tempel" reckt sich also sichtbar über die Profanbauten der Umgegend hinaus.

Architekturmodell des künftigen Opernquartiers
Architekturmodell des künftigen Opernquartiers
Architekturmodell des künftigen Opernquartiers (Detail)
Architekturmodell des künftigen Opernquartiers (Ansicht Krebsgasse)

Die Freianlagen

Erst im Stadium der Planung befindet sich die künftige Gestaltung der Freiräume des Opernquartiers und der angrenzenden Straßen. Ausgemacht ist dabei die denkmalgerechte Wiederherstellung der Platzanlagen, wie sie von dem Kölner Künstler Jürgen Hans Grümmer in den Jahren 1966/67 gestaltet wurden. Auch die Restaurierung des  Opernbrunnens gehört dazu.

Freiraumplanung Großer Offenbachplatz (Vorplanung)
Freiraumplanung Großer Offenbachplatz mit Brunnen von J. H. Grümmer (Vorplanung)
Freiraumplanung Kleiner Offenbachplatz (Vorplanung)
Freiraumplanung Krebsgasse (Vorplanung)

Barrierefreiheit

Weitere Planungen zur Barrierefreiheit erläutert diese PDF Ratsmitteilung.